Symposium der Zivilcourage
Der Faschismus ist weltweit wieder auf dem Vormarsch. Auch Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Queerfeindlichkeit nehmen zu. Faschistische Tendenzen und die gezielte Ausgrenzung marginalisierter Gruppen gehen Hand in Hand.
Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, von unseren demokratischen Rechten Gebrauch zu machen und zivilgesellschaftlich aktiv zu werden. Darum setzen wir uns beim Symposium der Zivilcourage am 20. November 2025 intensiv mit der Thematik auseinander. Auf dem Programm stehen spannende Keynotes von Expert:innen aus Wissenschaft, Beratung und Medien, darunter Judith Goetz (Politik- und Bildungswissenschaftlerin und Rechtsextremismus-Expertin), Andre Wolf (mimikama) und Eşim Karakuyu (Beratungsstelle Extremismus). In einer anschließenden Podiumsdiskussion werden unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt, bevor es auf der „Straße der Zivilcourage“ Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zum Kennenlernen zivilgesellschaftlicher Initiativen gibt. Die Teilnahme ist kostenlos, ebenso wie das Catering, das im Laufe des Tages bereitgestellt wird. Die Anmeldefrist wurde verlängert, da noch einige Plätze verfügbar sind. Jetzt ist also der perfekte Zeitpunkt, um sich noch anzumelden.
Weitere Informationen zum Symposium der Zivilcourage 2025 finden Sie hier.
Alle Jetzt Mitglied im Friedensbüro werden!
Das Friedensbüro Salzburg hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis zum 31. Dezember 2025 sollen 30 neue Mitglieder gewonnen werden, die den Einsatz für eine friedliche Gesellschaft unterstützen. Der Verein ist bereits auf einem guten Weg – es fehlen nur noch zehn neue Mitglieder, um das Ziel zu erreichen.
Die Mitgliedschaft kostet regulär 30 Euro im Jahr (für Studierende, Wehrdiener*innen und Zivildiener*innen beträgt der Betrag 18 Euro im Jahr).
Dafür bekommst Du:
Viermal im Jahr die Zeitschrift Kranich per Post
Vergünstigungen bei Lehrgängen, Symposien und Tagungen
Kostenlose Nutzung der friedenspädagogischen Bibliothek
Eine Einladung zum jährlichen Mitgliederfest
Eine kleine Überraschung 😊
All diese Vorteile gelten auch für die Fördermitgliedschaft (60 Euro pro Jahr). Zusätzlich können Fördermitglieder den Seminarraum des Friedensbüros zweimal im Jahr für einen Tag kostenfrei nutzen (nach Verfügbarkeit).
16 Tage gegen Gewalt an Frauen
Der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben etwa ein Drittel der Frauen weltweit, also rund 30%, im Laufe ihres Lebens entweder körperliche oder sexuelle Gewalt durch einen Intimpartner oder sexuelle Gewalt durch eine andere Person erfahren. Der Großteil dieser Gewalt geht von Intimpartnern aus. Bis zum 17. September dieses Jahres wurden in Österreich 18 Frauen und Mädchen Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt mit tödlichem Ausgang. Am 29. November um 14:00 Uhr findet eine Demonstration gegen patriarchale Gewalt statt. Sie startet am Salzburger Hauptbahnhof und endet am Hanuschplatz. Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen organisiert die Stadt Salzburg wieder spannende Veranstaltungen, von einem Film über einen Fotowettbewerb bis hin zu einem Theaterstück. Weitere Informationen zu den von der Stadt Salzburg organisierten Veranstaltungen finden Sie hier.
Stopp den Pflegeraub. Unterschreibe jetzt!
Das Gesundheits- und Pflegesystem im Bundesland Salzburg droht an die Wand gefahren zu werden. Stand heute fehlen uns 1.000 Pflegekräfte bis zum Jahr 2030. Die Folge: Immer mehr Betroffene müssen unter starken Schmerzen bis zu ein Jahr auf eine Knie- oder Hüft-OP warten. Weil auch in den Seniorenwohnhäusern das Personal fehlt, sind 500 Betten gesperrt. Betagte Patient:innen warten daher bis zu über einem Jahr im Krankenhaus auf einen Platz im Seniorenwohnhaus, obwohl sie eigentlich medizinisch austherapiert sind – Privatsphäre: Fehlanzeige. Genau in dieser angespannten Situation streicht die Salzburger Landesregierung den Pflege- und Betreuungsbonus. Das macht diese Berufe unattraktiver. Pfleger:innen in Krankenhäusern, im Seniorenwohnhaus, in der mobilen Pflege oder Sozialbetreuer:innen, beispielsweise in der Betreuung von Menschen mit Behinderung, verlieren dadurch fast 2.000 Euro Gehalt pro Jahr. Dies ist eine österreichweit einzigartige Sparmaßnahme. So verliert der Beruf an Attraktivität: Bestehendes Personal wechselt die Branche und der Nachwuchs fängt gar nicht erst an. Stopp den Pflegeraub – Jetzt unterschreiben.
20. November: Tag der Erinnerung an die Opfer von Trans*feindlichkeit
Trans Personen stehen an vorderster Front der Angriffe gegen die LGBTQ+ Community: Eine von fünf trans und intergeschlechtlichen Personen berichtet, körperlich oder sexuell angegriffen worden zu sein – doppelt so viele wie in anderen LGBTQ+-Gruppen. Transfeindlichkeit ist ein intersektionales Problem, das einige der verletzlichsten und am stärksten marginalisierten Gruppen in unserer Gesellschaft betrifft. Laut den Daten des Trans Murder Monitoring waren die überwiegende Mehrheit der Opfer trans Frauen oder trans feminine Personen (94%). Die große Mehrheit der gemeldeten Morde betraf Schwarze oder Braune trans Personen (93%). Trans Sexarbeiterinnen bleiben die am stärksten betroffene Gruppe, deren Beruf bekannt war – 46% der weltweit ermordeten trans Personen waren Sexarbeiterinnen. In Wirklichkeit ist die Gewalt gegen trans Personen wahrscheinlich noch deutlich höher, da diese Statistiken nur gemeldete Fälle enthalten. Zeigt eure Solidarität und seid bei der Kundgebung am Hanuschplatz um 16:30 Uhr am 20. November dabei. Eine Küfa und ein Filmabend finden um 18:30 Uhr im ÖH Frei:Raum statt.
Workshops & Beratung
Knackpunkt - Selbstbestimmt Leben Salzburg
Knackpunkt bietet Unterstützung durch Beraterinnen, die selbst mit einer Behinderung leben und ihre Erfahrungen weitergeben. Die Beratung erfolgt vertraulich und richtet sich nicht nur an Betroffene, sondern auch an Angehörige, Freundinnen und Kolleg:innen. Dieses Angebot steht allen Menschen in Stadt und Land Salzburg zur Verfügung und ist kostenlos. Beratungen sind auch außerhalb der regulären Bürozeiten möglich – eine Terminvereinbarung wird empfohlen. Für Rückfragen oder Terminvereinbarungen können Sie das Team telefonisch erreichen unter den Nummern 0677 614 264 95 oder 0677 631 270 31, jeweils montags und mittwochs von 8 bis 12 Uhr. Falls niemand erreichbar ist, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf der Mailbox, und das Team wird sich schnellstmöglich bei Ihnen zurückmelden. Alternativ können Sie auch eine E-Mail an info@knackpunkt-salzburg.at senden.
Digitale Erstberatung: Gemeinsam den Zugang zum Recht erleichtern!
Hast du Fragen zu Diskriminierung am Arbeitsplatz, im Wohnbereich oder beim Zugang zu Dienstleistungen? Die Gleichbehandlungsanwaltschaft bietet eine kostenlose digitale Erstberatung an! Hier erhältst du unkompliziert und vertraulich erste rechtliche Informationen zu deinen Rechten und möglichen nächsten Schritten. Mit dieser österreichweiten Plattform gibt es erstmals eine zentrale Anlaufstelle, die dennoch lokale Informationen bereitstellt. So wird der Zugang zum Recht erleichtert – ganz unabhängig davon, wo man wohnt.
Jetzt ausprobieren.
Sprechtage der Bundes-Behindertenanwältin
Regelmäßig finden Sprechtage der Bundes-Behindertenanwältin Mag.a Christine Steger statt. Die Behindertenanwältin Mag.a Christine Steger das Büro der Behindertenanwältin beraten und unterstützen Menschen mit Behinderungen, wenn sie glauben, dass sie wegen einer Behinderung diskriminiert werden.
📅 Mittwoch, 26. November 2025
⏰ 16.00 - 18.00 Uhr
📍 Online
📩 Anmeldung und weitere Infos
Workshops von Asyl bis Hate Crime
Die Plattform bietet Workshops in Schulen zu verschiedenen Aspekten von Menschenrechten an. Themen sind auf Basis vom Salzburger Kompass Menschenrechte beispielsweise Anti-Diskriminierungs-Arbeit, Flucht & Asyl oder Hate Crime. Dank der Unterstützung der Stadt Salzburg kann ein Teil dieser Workshops kostenfrei durchgeführt werden. Infos und Anmeldungen.
Beratung bei Diskriminierung in Salzburg
Die Anti-Diskriminierungsstelle in der Stadt Salzburg bietet rechtliche Abklärung sowie Beratung und Begleitung für Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind. Erreichbar ist die AD-Stelle zur offenen Beratung persönlich, per Mail oder telefonisch am Mittwoch von 09.00 bis 12.00 Uhr und am Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr (0676/8746 6979, office@antidiskriminierung-salzburg.at). Das Angebot ist kostenfrei.
Decolonizing Salzburg
Das AAI Salzburg möchte in Salzburg koloniale und imperiale Vergangenheiten und Kontinuitäten thematisieren, Wissen darüber vernetzen und Impulse für einen Dekolonisierungsprozess geben. Mit einem ersten Round Table Decolonizing Salzburg hat im Juni dieser Prozess begonnen. Daran nahmen viele interessierte Vertreter:innen von universitären und kirchlichen Einrichtungen, NGOs, Einrichtungen der Stadt Salzburg und Museen, sowie weitere Akteur:innen mit Expertise zum Thema teil. Inspiriert vom Handlungswillen der Teilnehmer:innen freuen wir uns diesen Decolonizing Salzburg Prozess vernetzt und gemeinsam weiterzuführen. Informationen zu geplanten Aktivitäten und anstehenden Terminen: maia.loh@aai-salzburg.at
FairMATCHING
Der Verein fairMATCHING bietet vielfältige Beratungsangebote für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund, insbesondere in den Bereichen Arbeitsvermittlung und Empowerment. Zudem organisiert fairMATCHING regelmäßig Veranstaltungen zu Themen wie Ausbildung und Arbeitsmarktintegration. Ein zusätzliches Angebot ist die kostenlose psychosoziale Beratung, die in einer vertraulichen und druckfreien Atmosphäre stattfindet – für alle, die ein bisschen oder mehr Deutsch sprechen. Für detaillierte Informationen zu aktuellen Angeboten und Veranstaltungen besuchen Sie bitte die Website von fairMATCHING.
Selbstbewusst für Institutionen – Unterstützung für Ihre Arbeit
Die Fachstelle Selbstbewusst bietet Institutionen wertvolle Unterstützung in den Bereichen Gewaltprävention, Sexualpädagogik und Kinderschutz. Sie helfen bei der Erstellung von Kinderschutzkonzepten, bieten Teamfortbildungen und unterstützen mit Lehrgängen für Kinderschutzbeauftragte. Für mehr Infos und Angebote besuchen Sie Selbstbewusst für Institutionen.
Nachbarschaftskonflikte
In einem Gespräch können Betroffene ihre Probleme schildern und sich Tipps von den „Konfliktprofis“ für mögliche Lösungsschritte zu holen. Die Mediator:innen unterliegen der Verschwiegenheitspflicht, dem Datenschutz und beraten auf Wunsch auch anonym.
📩 Info und Anmeldung: Homepage der Stadt Salzburg, Team Vielfalt, Telefon 0662 8072-2046, E-Mail: vielfalt@stadt-salzburg.at
Tipps und Termine
Wenn’s kracht - jetzt noch rasch anmelden
Konflikte gehören zum Alltag von pädagogischen Fachkräften. Doch wenn sie eskalieren, langwierig und kräftezehrend werden, destabilisieren sie das soziale Umfeld. Sie lassen die Betroffenen in Gefühlen wie Hilflosigkeit, Ohnmacht oder Erschöpfung zurück. Der Wunsch nach deeskalierenden Ansätzen wird immer dringlicher. Der Lehrgang „Wenn’s kracht“ vermittelt praxisnahe Methoden zur wirkungsvollen Deeskalation und bearbeitet sowohl Herausforderungen wie zum Beispiel Verweigerung, Mobbing, Rückzugsverhalten, Kontrollverlust oder Hassreden als auch Möglichkeiten zur Gestaltung von Versöhnung und Wiedergutmachung. Ein weiterer Fokus wird auf wirkungsvolle Strategien zur Eigendeeskalation und Stabilisierung gelegt. Durch die Stärkung der persönlichen Präsenz, die Förderung von Selbstkontrolle und eine wertschätzende Beziehungsführung gewinnen die Teilnehmenden Handlungssicherheiten für solche manchmal auch plötzlich auftretende krisenhafte Momente. Das erste Modul findet am 14. und 15. November 2025 statt. Weitere Informationen und Anmeldung hier.
💸 Kosten: 2.500,00 €.
Periodenservicestelle
Holen Sie sich bei Frau & Arbeit kostenlos Binden und Tampons
Menstruationsartikel sind eine Notwendigkeit, die nicht eingespart werden kann. Viele Frauen* und Mädchen* nehmen während der Regel nur eingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teil, weil sie sich die Hygieneartikel nicht leisten können. Frau & Arbeit stellt kostenlos Tampons und Binden zur Verfügung. Diese Initiative wurde von der Stadt Salzburg initiiert und gefördert.
📍Frau und Arbeit, Sterneckstraße 31, 3. Stock.
📩 Kontakt: +43 662 88 07 23-10, info@frau-und-arbeit.at
Das Tradwife – Zurück an den Herd?
Was steckt hinter dem Trend der Tradwife-Bewegung und der Stay-at-Home Girlfriends? Sind sie eine Rückkehr zu alten Geschlechterrollen oder eine neue Form weiblicher Selbstbestimmung? Diese Veranstaltung lädt dazu ein, kritisch über die Bedeutung von weiblicher Arbeit und die Entwicklung der Gesellschaft nachzudenken. Kathrin Trattner, Expertin für digitale Medien, Gender und Religion, bietet spannende Einblicke in die Schnittstellen von (imaginierter) Tradition, Kultur und den Einfluss digitaler Geschichten auf die Emanzipation der Frau.
📅Montag, 10. November 2025
⏰19:00
📍Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Robert-Jungk-Platz 1 | Strubergasse 18/2 | 5020 Salzburg
📩Anmeldung und weitere Infos
Responsible Design
Design beeinflusst das tägliche Leben oft stärker, als es bewusst wahrgenommen wird. Produkte, Prozesse und Symbole entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern spiegeln Bedürfnisse, Werte und Machtverhältnisse wider. Dabei stellt sich die Frage, wessen Bedürfnisse im Zentrum stehen und wo Konsum in die Irre führt. Das moderne Designverständnis ist eng mit der industriellen Revolution und dem wachstumsgetriebenen Kapitalismus verknüpft. Produkte erzeugen Begehrlichkeiten, die zu Massenkonsum und einem rücksichtslosen Umgang mit Ressourcen führen. Im Rahmen dieses Themenblocks wird untersucht, welche Bedürfnisse durch Design bedient werden und wie eine verantwortungsvolle Gestaltung im Sinne der Sustainable Development Goals (SDG 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur) aussehen kann. Dabei wird die Rolle von Design im Kontext globaler Ungleichheit und ökologischer Herausforderungen beleuchtet.
📅 Dienstag, 11. November 2025
⏰ 19.00 Uhr bis 21:00 Uhr
📍 Afro-Asiatisches Institut, Lernraum (1.OG), Wiener Philharmonikergasse 2
🗣️Referent*innen: Friedrich Schadow (Game Designer und Doktorand für Inklusives Design am Karlsruher Institut für Technologie), Maria Bürger (Bildungsreferentin am AAI und Kommunikationsdesignerin)
Vortragsreihe „Sozialpädagogische Blicke“ – Fachtag
Unter dem Titel „Aus.Bildung.Sozialpädagogik?!“ werden aktuelle Entwicklungen im Bereich der Professionalisierung vorgestellt.
Beiträge werden von Vertreter:innen aus Wissenschaft, Praxis und Berufsvertretung geliefert:
Gudrun Ehlert (Hochschule Mittweida) behandelt Genderaspekte der Professionalisierung
Kurt Schalek (AK Wien) präsentiert Studienergebnisse zur Arbeitssituation von Fachkräften
Julia Pollak (obds) berichtet über aktuelle Entwicklungen eines Berufsgesetzes
Abgeschlossen wird der Fachtag mit einem Roundtable zu aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven, moderiert von Eberhard Raithelhuber (Bertha von Suttner Privatuniversität) und Markus Manzinger (Dachverband der Österreichischen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen)
📅Mittwoch, 12. November 2025
⏰14:00 - 19:00 Uhr
📍Unipark Nonntal, Hörsaal 3, Erzabt-Klotz-Str. 1, 5020 Salzburg
📩Anmeldung und weitere Infos
Alt und Jung kochen gemeinsam - Die Zeitreise-Küche
Junge und ältere Menschen treffen sich in der Küche. Die Älteren zeigen ihre Lieblingsrezepte von früher und die Jüngeren lernen, wie man sie zubereitet. Zusammen zu kochen, zu essen und Geschichten zu erzählen macht Spaß. Probier es aus und mach mit! Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein Spektrum und dem Seniorenwohnhaus Lehen statt. Fortsetzung folgt. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich und auf Wunsch ist eine Übersetzung in Gebärdensprache möglich.
📅Donnerstag, 13. November 2025
⏰15:00 - 17:00 Uhr
📍Seniorenwohnhaus Lehen, Franz Martin Straße 26
Den Parolen Paroli bieten
Die Sprüche und Parolen, die an Stammtischen, im Verein, im öffentlichen Raum, im familiären Rahmen oder im Freundeskreis geäußert werden, sind allseits bekannt. Doch was lässt sich ihnen entgegensetzen? Und warum fallen die besten Argumente oft erst im Nachhinein ein? Heftige Diskussionen und der Austausch unterschiedlicher Sichtweisen bilden die Grundlage der Demokratie. Im Argumentationstraining gegen Stammtischparolen wird gezeigt, wie Diskussionen geführt werden können, ohne Andersdenkende auszuschließen.
📅Freitag, 14. November
⏰14:00 - 18:00 Uhr
📍Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, Strubergasse 18/2, 5020 Salzburg, Tagungsraum 2. Stock
💸Beitrag: 45 Euro (20 Euro ermäßigt)
🗣️ Referent*innen: Hans Peter Graß MA ist Erwachsenenbildner und Senior Adviser vom Friedensbüro Salzburg. Elisabeth Kocher MA BA BA ist kaufmännische Leiterin vom Friedensbüro Salzburg und als Trainerin im Bereich der Politischen Bildung tätig.
Lehrgang Leichte Sprache
Beinahe 30 Prozent der Bevölkerung in Österreich können nicht ausreichend lesen. Besonders für diese Menschen sind verständliche Informationen eine Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die Konzepte Leichte Sprache und Einfache Sprache können hier helfen. Leichte Sprache bezeichnet eine leicht reduzierte Form des Deutschen, die für Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten entwickelt wurde. Die Einfache Sprache richtet sich hingegen an ein breites Zielpublikum. Einfache Sprache ist weniger stark vereinfacht, achtet aber auf Klarheit und Verständlichkeit. Beide Konzepte zielen darauf ab, Texte so zu gestalten, dass sie möglichst viele Menschen verstehen. Sowohl für die Einfache Sprache als auch für die Leichte Sprache gibt es seit Kurzem DIN-Normen.
📅 14.11.2025 - 15.11.2025
💸 Beitrag: € 960,- für den gesamten Lehrgang, inklusive Unterlagen und Kaffee in den Pausen.
📩 Anmeldung und weitere Infos
Gewalt im Alltag – Symposium
Die Themen des heurigen Symposiums machen sichtbar was oft unsichtbar ist:
Sicherheit ist kein Privileg – öffentliche Räume ohne Angst
Offen. Sicher. Respektvoll. Jeder Mensch hat das Recht, sich angstfrei zu bewegen – in der Stadt, in Kultur, Bildung und Freizeit. Beim Symposium wird diskutiert, wie öffentliche Räume offen, sicher und für alle willkommen gestaltet werden können.
Respekt kennt kein Verfallsdatum – Gewalt im Alter
Gewalt gegen ältere Menschen bleibt oft unbemerkt, sei es körperlich, psychisch oder finanziell. Abhängigkeit, Isolation und Scham machen Betroffenen das Sprechen schwer. Beim Symposium wird gezeigt, wie Respekt und Sicherheit bis ins hohe Alter gesichert werden können.
Queer sein ist kein Risiko – Gewalt gegen queere Menschen
Sicher. Offen. Selbstbestimmt. Queere Menschen erleben in Alltag, Familie und Öffentlichkeit immer noch Anfeindung, Ausgrenzung und Gewalt. Sichtbarkeit soll kein Sicherheitsrisiko sein. Es wird über Schutz, Solidarität und eine Gesellschaft diskutiert, in der jede Identität frei und sicher gelebt werden kann.
Respekt ist keine Sonderleistung – Gewalt gegen Menschen mit Behinderung
Sichtbar. Sicher. Selbstbestimmt. Menschen mit Behinderung sind in besonderem Maße von Übergriffen, Missachtung und struktureller Gewalt betroffen. Häufig wird weggeschaut – im öffentlichen Raum, in Einrichtungen und im Netz. Strategien für echte Sicherheit werden vorgestellt und das Tabu soll gebrochen werden.
📅Mittwoch, 19. November 2025
⏰15:00 - 18:00 Uhr
📍TriBühne, Tulpenstraße 1, 5020 Salzburg
Symposium für Zivilcourage 2025
Zivilcourage ist der Schlüssel zu einer starken, demokratischen und solidarischen Gesellschaft. Beim Symposium der Zivilcourage am 20. November 2025 wird die Thematik intensiv beleuchtet. Die TriBühne Lehen in Salzburg ist ein Begegnungsraum für Kultur, Politik und Zivilgesellschaft, und ein Ort für mutige Stimmen und lebendige Debatten. Im Rahmen des Symposiums der Zivilcourage werden jene alltäglichen, oft leisen und dennoch kraftvollen Handlungen in den Mittelpunkt gerückt, durch die ein demokratisches, faires und solidarisches Miteinander entsteht, nah am Publikum und nah an aktuellen Entwicklungen. Die Anmeldefrist wurde verlängert, da noch einige Plätze verfügbar sind. Jetzt ist also der perfekte Zeitpunkt, um sich noch anzumelden.
📅Donnerstag, 20. November 2025
⏰ 9:30 bis 15:00 Uhr
📍TriBühne Lehen, Tulpenstraße 1, 5020 Salzburg
💸 Beitrag: Kostenlos inklusive Catering
Biografisches Gespräch mit Abdullahi Osman
Aus Anlass des Erscheinens seines neuen Buches „Rufe nach Versöhnung“ lädt uns Abdullahi Osman alias Warsame Ahmed Amalle zu einer biografischen Reise ein. In einem moderierten Gespräch erzählt er von familiären und kulturellen Prägungen, von den biografischen Hintergründen seines Schreibens und seines sozialen und politischen Engagements. Mit Dichtung und Literatur beschäftigt sich Abdullahi Osman seit seiner Jugend. Wegen des Bürgerkriegs musste er 1992 aus seiner Heimat Somalia flüchten und ist in Österreich gelandet. In Graz hat er 1997 sein erstes Buch “Fluchtwege” veröffentlicht. Er studierte Soziale Arbeit in Salzburg, wo er heute lebt und arbeitet. 2019 erschien “Idil und Warsame”, 2021 das Märchenbuch “Maan Maal”. In Salzburg ist Abdullahi Osman bekannt als Mitherausgeber der Zeitschrift „Talk Together“.
📅Donnerstag, 20. November 2025
⏰18:30 Uhr
📍Friedensbüro Salzburg, Lasserstr. 30, 5020 Salzburg
📩Anmeldung: grass@friedensbuero.at
Gefangen im Netz - Schulvorstellung für Jugendliche ab 12 Jahren
Der Dokumentarfilm beleuchtet das Thema Kindesmissbrauch und Cyber-Grooming im Netz. Eindringlich und konsequent zeigt das filmische Experiment die Wichtigkeit der Prävention auf, die es braucht, um Kinder vor dieser Bedrohung im Internet zu schützen. Drei erwachsene Schauspielerinnen geben auf Social Media vor, erst 12 Jahre alt zu sein… Begleitet wird dieser Film von einem Workshop-Angebot „Gemeinsam gegen Cybergrooming“ in Kooperation mit Safer Internet.
📅Donnerstag, 20. November 2025
⏰10:00 Uhr
📍Mozartkino, Kaigasse 33
Café der Kulturen: Begegnung und Kulturaustausch
Das Café der Kulturen lädt jeden ersten und dritten Freitag im Monat zu interkulturellem Austausch, gemeinsamen Aktivitäten und geselligem Beisammensein ein. Am 21. November 2025 haben Sie die Gelegenheit, neue Menschen kennenzulernen und verschiedene Kulturen zu erleben.
📅 Freitag, 21. November 2025
⏰ 16:00 – 18:00 Uhr
📍 ABZ – Haus der Möglichkeiten, Kirchenstraße 34, Salzburg-Itzling
📩 Anmeldung: abz@eds.at oder 0676 8746 6659
Grund- und Menschenrechte in gewaltsamen Konflikten
Grund- und Menschenrechte befinden sich weltweit unter Druck. In vielen – auch demokratischen – Ländern verschlechtert(e) sich der Zustand von Demokratie und Freiheit. In besonderem Maße bedroht sind Grund- und Menschenrechte im Fall von Bürgerkriegen oder gewaltsamen Konflikten.
Das Tagesseminar wird sich vor diesem Hintergrund folgenden Themen widmen:- Befinden sich Grund und Menschenrechte auf dem Rückzug? Wenn ja, was sind die Ursachen dafür?
- Wie erfolgreich sind Akteure, die sich für die Geltung dieser Rechte einsetzen?
- Wie geht man mit „dunklen Kapiteln“ der nationalen Geschichte und dem Verhalten im Krieg um, wenn in einem Land Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden?
- Wie können diese Verbrechen aufgearbeitet werden?
- Wie kann das Zusammenleben nach traumatischen Kriegserlebnissen in einem gespaltenen Land wieder neu organisiert werden?
📅 Termin: Samstag, 22. November 2025, 9:00 - 16:00 Uhr
📍 Ort: Treffpunkt Bildung, F. W.-Raiffeisenstraße 2, Elsbethen
📩 Anmeldung: Katholisches Bildungswerk Salzburg, Tel. 0662 8047-7520, office@bildungskirche.at
🗣️Referentinnen und Referenten: Dr. Doris Wydra, Dr. Andreas List, Almir Dudic (online)
💸Beitrag: 15 Euro, inkl. Mittagessen
"(K)Einen Ton sagen – Missbrauch in Nord- und Südtirol“ – Film
Mit großem Mut sprechen vier Personen aus Nord- und Südtirol über ihren sexuellen Missbrauch: Der österreichische Skistar Nicola Werdenigg löste damit bereits 2017 eine Lawine aus, andere wiederum brechen zum ersten Mal öffentlich ihr Schweigen. Der Dokumentarfilm zeigt, Missbrauch findet überall statt – im Sport, in der Kirche, im privaten Umfeld. Behutsam folgt der Regisseur den einzelnen Schilderungen über traumatisierende Erlebnisse, Scham, Sprachlosigkeit und zeigt zugleich, mit welcher Widerstandskraft und Würde die Betroffenen sich ein Leben nach dem Missbrauch zurück erkämpfen.
Im Anschluss Gespräch mit Filmemacher:innen und Expertinnen
📅 Montag, 24. November 2025
⏰18:00 Uhr
📍Cineplexx Airport, Kasernenstrasse 5a, Himmelreich · 5071 Wals
Info-Café: Deutsch Lernen und Mehrsprachigkeit
Wer sein Deutsch verbessern und praktische Tipps zum Lernen erhalten möchte, kann das Info-Café besuchen. Die Einladung richtet sich an internationale Fachkräfte aus den Bereichen IT, Technik und Pflege. Es wird gebeten, diese Information an Interessierte weiterzuleiten und in den jeweiligen Kanälen zu teilen. Dort werden nützliche Informationen bereitgestellt und das Welcome Center sowie andere internationale Fachkräfte können kennengelernt werden.
📅Dienstag, 25. November 2025
⏰17:00 – 19:00 Uhr
📍Welcome Center Salzburg, Kaigasse 13, 5020 Salzburg, 2.
Tagung: Österreich (post)kolonial. Spurensuchen – Leerstellen – Forschungsperspektiven
Diese interdisziplinäre Tagung widmet sich den Spuren von Kolonialismus und Imperialismus in Österreich mit dem Ziel, aktuelle Forschungsperspektiven zu bündeln und deren gesellschaftspolitische Relevanz zu diskutieren. Organisiert von einem vielfältigen Team aus Wissenschaftler:innen aus ganz Österreich und unterschiedlichen Disziplinen. Programm hier einsehen.
📅27.–28. November 2025
Anmeldung: formlose E-Mail an gregor.fuchs@plus.ac.at
Call for Applications: How to Talk about War | 30 November - 5 December 2025
The fully-funded training course “How to Talk about War” will create a space for youth workers to reflect on how to talk with young people about war situations and provide tools for dealing with controversies related to the topic on the individual and group level in a nonviolent and constructive way. We will tackle emotions and being vulnerable, how to create safety in order to be open to share but also how to create a space where difficult discussions can take place and different opinions can be spoken without alienating each other.
The aim of the training is to develop the competences of the youth workers to help them to engage young people in meaningful, informed, and sensitive conversations about wars and armed conflicts. The training is not aimed to inform or discuss details of any specific war. Details about the application and funding process can be found here.
📅 30 November - 5 December 2025
📍 Pärnu, Estonia
💸 Beitrag: Selbstbehalt 50€
Friedenssicherung ohne Militarisierung?
Wenn aktuell mit dem Ziel Friedenssicherung aufgerüstet wird, ist es wichtig, differenzierte Perspektiven auf komplexe Herausforderungen in die öffentliche Diskussion zu bringen. Denn Ergebnisse der Friedens- und Konfliktforschung machen deutlich: Frieden wurde nicht durch Aufrüstung, sondern durch verschiedene Maßnahmen wie internationale Zusammenarbeit, Abrüstung und zivile Konfliktbearbeitung erreicht. Nach einem Input von Juliana Krohn über Alternativen zu Militarisierung gibt es Raum für Fragen und Austausch.
📅Dienstag, 2. Dezember 2025
⏰18:00 Uhr
📍Friedensbüro Salzburg, Lasserstraße 30, 5020 Salzburg
🗣️ Referentin: Julian Krohn, Friedensforscherin, Trainerin und Mediatorin in Ausbildung
Save the Date – Interkultureller Frauen-Kunsthandwerksmarkt 2025
Vom 03. bis 21. Dezember 2025, täglich von 14:00 bis 19:00 Uhr, findet in der Gallery Toplev, Kaigasse 40, Salzburg, der Interkulturelle Frauen-Kunsthandwerksmarkt statt. Zu den Highlights gehören:
Eröffnungsparty: Sonntag, 07. Dezember, 18:00 Uhr – unter dem Motto „Alles beginnt von unserem Herz“ mit Empanadas, Live-Musik und guter Stimmung.
Weihnachtsfeier: Sonntag, 21. Dezember, 18:00 Uhr – gemeinsames Singen, Tanzen und kreative Momente genießen. Ein Klavier steht bereit.
Kommt vorbei, um Kunst, Musik, Tanz und Handwerk zu entdecken, Punsch zu trinken und gemeinsam die Vorweihnachtszeit kreativ zu feiern!
📅 03.–21. Dezember 2025
⏰ 14:00 - 19:00 Uhr
📍 Gallery Toplev, Kaigasse 40, Salzburg
📩 Anmeldung / Infos: monica.ladinig@sbg.at
Apropos. Menschenrechte und Region, nicht vergessen im November wieder Apropos zu lesen.
Wer ein regionales menschenrechtliches Thema, Information oder eine Veranstaltung in den Newsletter einbringen möchte, gerne mit kurzer Beschreibung unter office@menschenrechte-salzburg.at melden.