Über ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) ist trotz seiner weitreichenden gesellschaftlichen Auswirkungen noch immer vergleichsweise wenig bekannt. Laut aktuellster Zahlengrundlage sind in Österreich zwischen 70.000 und 80.000 Personen betroffen.[1]
Seien Sie dabei am 2. Dezember 2025 beim Online-Fachvortrag „ME/CFS richtig einordnen: Zur Abgrenzung von psychischen Erkrankungen und zur Rolle der Psychotherapie“ mit Dipl.-Psych. Bettina Grande, psychologische Psychotherapeutin.[2]
Obwohl ME/CFS eine schwere körperliche, multisystemische Erkrankung ist, werden ihre vielfältigen Symptome häufig fälschlicherweise psychischen Erkrankungen zugeordnet – mit gravierenden Folgen für die Betroffenen. Warum es zu diesen Fehleinschätzungen kommt, wo die diagnostischen Fallstricke liegen und wie sie sich vermeiden lassen – dies zeigt Bettina Grande aus psychotherapeutischer Perspektive auf.
Nach dem Fachvortrag wird es auch die Möglichkeit für Fragen geben.
Bettina Grande hat eine kassenärztliche Schwerpunktpraxis für ME/CFS in Heidelberg so wie an der Charité Berlin — zuständig für die psychotherapeutische Versorgung bei ME/CFS. Sie leitet das Projekt „Psychotherapeutische Begleitung schwerst an ME/CFS Erkrankter“ an der Charité, arbeitet an ME/CFS-Leitlinien mit und hat das „Psychotherapie Netzwerk ME/CFS“ für den deutschsprachigen Raum an der Charité gegründet.
Der Mangel an Bewusstsein und Verständnis für ME/CFS innerhalb der medizinischen Gemeinschaft hat die Betroffenen und ihre Angehörigen dazu gezwungen, um die Unterstützung zu kämpfen, die sie benötigen. In Österreich setzt sich die ÖG ME/CFS [3] — mit der wir für diesen Online-Fachvortrag kooperieren — seit 2017 als von Betroffenen gegründeter Verein für Information, Unterstützung, Forschung und politische Anerkennung ein. Sie sind ein spendenfinanzierter Verein und alle Mitglieder engagieren sich freiwillig.
Es gibt eine Anrechnung von 2 Fortbildungseinheiten gemäß Psychologengesetz 2013.
Zur Anmeldung und zum Erhalt des Zugangslinks zum Webinar klicken Sie hier.



