Ab sofort steht die On-Demand-Fortbildung „ME/CFS richtig einordnen: Zur Abgrenzung von psychischen Erkrankungen und zur Rolle der Psychotherapie“ zur Verfügung.
• aktuelle wissenschaftliche Einordnung von ME/CFS
• Post-Exertional Malaise (PEM) als zentrales Krankheitskriterium
• differenzialdiagnostische Abgrenzung gegenüber primären psychischen Erkrankungen
• Ursachen diagnostischer Fehlzuordnungen
• fachlich angemessene Rolle psychotherapeutischer Begleitung bei einer primär somatischen Erkrankung
Die Fortbildung basiert auf einem fachwissenschaftlichen Online-Vortrag von Dipl.-Psych. Bettina Grande, Psychologische Psychotherapeutin mit kassenärztlicher Schwerpunktpraxis für ME/CFS in Heidelberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Charité Berlin sowie Gründerin des Psychotherapie-Netzwerks ME/CFS.
Die Veranstaltung wurde von Sabine Hermisson moderiert. Anlass war der Appell ihrer schwerst an ME/CFS erkrankten Tochter Mila Hermisson, die unter den Bedingungen einer hochgradigen krankheitsbedingten Einschränkung kommuniziert: „Lernt über ME.“ Dieser Appell verweist auf erhebliche Versorgungsdefizite, insbesondere im Bereich der diagnostischen Einordnung und differenzialdiagnostischen Abgrenzung gegenüber psychischen Erkrankungen.
Ziel der Fortbildung ist die fachlich fundierte Vermittlung einer medizinisch-wissenschaftlichen Einordnung Myalgischer Enzephalomyelitis/ Chronischem Fatigue Syndrom (ME/CFS) als schwere, körperliche, multisystemische Erkrankung.
Inhaltliche Schwerpunkte sind:
Die Fortbildung dient der Verbesserung der diagnostischen Sicherheit, der Vermeidung inadäquater therapeutischer Interventionen sowie der Stärkung professioneller Handlungskompetenz im Umgang mit ME/CFS.
Die Veranstaltung wurde von der Plattform für Menschenrechte Salzburg gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für ME/CFS (ÖG ME/CFS) organisiert und in Kooperation mit dem Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP), der ÖH Universität Salzburg, der ÖH Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg sowie den Salzburger interdisziplinären Diskursen der Universität Salzburg durchgeführt.
Nachfolgend finden Sie den Vortrag sowie den Link zur Lernerfolgskontrolle. Bei Erreichen von mindestens 90 Prozent gilt diese als bestanden. Es stehen insgesamt drei Versuche zur Verfügung.


