Kampagne "Ja! zu Asyl in Salzburg!" 2. Auflage
weitere Salzburger Persönlichkeiten stellen sich für diese Aktion zur Verfügung:
Andrea Holz-Dahrenstaedt, kija Salzburg: "Im Zusammenhang mit Asyl werden Kinderrechte mit Füßen getreten, Menschen tagtäglich in ihrer Würde missachtet. Es ist höchste Zeit, die Kinderrechte in der Verfassung zu verankern, Gesetze und deren Vollzug auf ein humanitäres Fundament zu stellen, Zivilcourage zu zeigen!"
Helga Thonhauser, AI-Flüchtlingsgruppe Salzburg: "Schubhaft ist keine Strafhaft. Für einen Flüchtling ist sie schlimmer als Strafhaft. Er weiß nicht warum, nicht die Dauer der Haft, nicht den Ausgang. Er ist vor Verfolgung aus seinem Heimatland geflohen und hat nur Schutz in unserem Land gesucht. Er wird wie ein Verbrecher ins Gefängnis gesperrt. Sein "Verbrechen": Er kann leider kein Papier des Verfolgerstaates vorweisen, das ihm die Verfolgung "bestätigt" und ihm zugleich eine legale Einreise ermöglicht. "Einspirrn!" ist daher in Österreich die Devise."
Sumeeta Hasenbichler, kfb Salzburg: "Das Recht auf Asyl ist nicht nur ein Menschenrecht, sondern ein urchristliches Thema, das besonders in der Herbergssuche bei Christi Geburt zum Ausdruck kommt. Leider wird es in unserem von katholischen Werten geprägtes Land zu oft von manchen politischen Parteien verdrängt und vergessen.
Ich frage mich, hätte Jesus in der heutigen Zeit Chancen auf Asyl in Österreich? Und wie wäre es um die Vielzahl der Exilösterreicher/innen bestellt, wenn Ihnen kein Asyl in anderen Ländern gewährt worden wäre? Geben wir den Rechtskräften keine Chance, Asylsuchende unter den Generalverdacht der Kriminalität zu stellen. Auch wir oder unsere Kinder könnten einmal auf der Suche nach Schutz und Herberge sein!"
Hubert von Goisern: "Es gibt keine "humanen Abschiebungen", deshalb trete ich für ein generelles Bleiberecht ein für all jene, die seit mehr als 5 Jahren in Österreich leben und kein Aufenthaltsrecht haben. Denn es braucht eine sofortige humanitäre Lösung für all jene Fälle, die derzeit aktuell aufgrund der unüberwindbaren rechtlichen Hürden von Ausweisung und Abschiebung bedroht sind, besonders dort, wo Kinder und Jugendliche betroffen sind! Bei Ausweisungen, in denen Kinder und Jugendliche als Familienangehörige mit betroffen sind, soll deren Situation gesondert geprüft und berücksichtigt werden; auch ein eigenständiges Bleiberecht für hier geborene Kinder, die hier Kindergarten und Schule besuchen, sowie Recht des Kindes auf ein Familienleben mit beiden Elternteilen ist dringend erforderlich."
Leonhard Thun-Hohenstein, Prim.Univ.Prof.Dr. an der UK f. Kinder- und Jugendpsychiatrie, CDK, PMU und Plattform Politische Kindermedizin: "Menschen haben Rechte, Menschenrechte - Kinder sind Menschen. Kinder haben Rechte - Kinderrechte. Kinderrechte gehören in die Verfassung, damit ein für allemal Schluss ist mit Kinder- und Jugendlichen - unwürdigen und Gesundheitschädigenden, weil traumatisierenden Abschiebungen."











