Menschenrechts-Stadt Salzburg

Kampagnen-Sujet der Menschenrechts-Stadt Salzburg

Salzburg hat im Dezember 2008 als erste österreichische Stadt die "Europäische Charta für den Schutz der Menschenrechte in der Stadt" unterzeichnet. Ebenso ist Salzburg der "Europäischen Konferenz Städte für die Menschenrechte“ beigetreten. Die Grundsätze und die Einhaltung dieser Charta gilt es nun immer wieder aufs Neue einzufordern und zu verteidigen. 

Um die kommunale Menschenrechtsarbeit in der Stadt Salzburg auf der Grundlage der Charta zu institutionalisieren, wurde der Runde Tisch Menschenrechte als Gremium eingerichtet. Er hat sich am 8. Juli 2011 Salzburg konstituiert und besteht aus zwölf  Expert*innen aus den Bereichen Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Praxis. Die Mitglieder im Runden Tisch arbeiten unabhängig und weisungsfrei.

Inhaltlich wird die Arbeit durch die Steuerungsgruppe koordiniert, die jeweils zur Hälfte aus Expert*innen der Verwaltung und der anderen Bereiche zusammengesetzt ist. Der Runde Tische Menschenrechte meldet sich immer wieder kritisch zu Wort, so etwa bei der Verordnung von Bettelverbotszonen, bei der Änderung des Asylsgesetzes oder bei der Novelle zum Salzburger Behindertengesetz.

Links:

Die Charta für den Schutz der Menschenrechte in der Stadt

Homepage der Stadt Salzburg