12.12.2019 10:06 Alter: 166 days

Rose der Menschenrechte 2019 geht an Künstler*innen

Personen, die ihre eigene verletzliche Situation künstlerisch dokumentiert, reflektiert oder sichtbar gemacht haben, wurden mit der Rose der Menschenrechte ausgezeichnet.


Foto:Claudia Kaser/ABZ

Die Plattform hat die Rose der Menschenrechte am 10. Dezember 2019 an Personen verliehen, die ihre verletzliche Situation auf künstlerische Weise dokumentiert, reflektiert oder sichtbar gemacht haben. Zu den ausgezeichneten Personen zählen Foto-Künstler*innen ebenso wie Film- oder Theaterschaffende, Maler*innen oder Musiker*innen. Auch für zwei Buch-Projekte wurde dieser Menschenrechtspreis verliehen.

Die Wirkung der Arbeiten fasst Bernhard Jenny in seiner Laudatio so zusammen: "Wir dürfen mit unseren Sinnen die künstlerischen Wege der Suche, der Erfahrung, der Verzweiflung, der Wut, der Ohnmacht, der Hoffnung des Optimismus erschließen. Weil ihr uns euer Innerstes anbietet in euren Werken." Die Plattform zeichnet mit der Rose der Menschenrechte jedes Jahr Initiativen aus, die sich in Stadt und Land Salzburg nachhaltig für Menschen- und Grundrecht einsetzen.

Preisträger*innen 2019

- Abdul Rahim Ahadi // Bilder-Zyklus "Alte Heimat, ich weine"
- Marina Babikova-Khalaf und Nadim Khalaf // Musiker*innen
- Nicole Baïer // Dok-Film " unerhÖrt"
- Djordje Čenić // Dok-Film "Unten"
- Alaaeldin Dyab // Szenische Darstellung "Der Blinde"
- Majid Elahi // Bilder-Zyklus: Hier vereint mit meiner Familie
- Andrea Mielke // Foto-Projekt "Weiblich, behindert, sinnlich"
- Alexander Mohammadi // Foto-Projekte
- Abdullahi Osman u. a. // Buch-Projekt "Mein Leben vor der Flucht"
- Ali Reza Panahi // Bilder-Zyklus Frosty Eyelid
- Alireza Roushenas // Buch: Flucht ist kein Luxus
- Mohammad Sadeghi // Foto- und Theaterprojekte
- Samar Shehata u. a. // Melete-Theater-Projekt
- Ali Akbar Shirjian // Dokumentar-Fotografie, u. a. Zielort und A House on Water
- Jad Turjman // Buch: Wenn der Jasmin auswandert
- Nina Vasilenko // Theater-Projekte

Liste der bisherigen Preisträger*innen