20.03.2020 14:45 Alter: 187 days

Corona-Solidaritätsfonds gestartet

Mit dem Solidaritätsfonds erhalten verletzliche Personen, die aktuell in Not geraten sind, rasch und unbürokratisch Hilfe. Eingerichtet haben den Fonds die Katholische Aktion und die Plattform für Menschenrechte mit Unterstützung von privaten Spender*innen.


Spendenkonto Salzburger Sparkasse
IBAN: AT04 2040 4000 4253 7977
Empfängerin: Plattform für Menschenrechte
Kennwort: Corona-Solidarität



Für viele besonders verletzliche Personen in Salzburg sind die aktuellen Einschnitte durch die "Corona-Krise" existenzgefährdend, weil sie unvorhergesehene Verdienstausfälle nicht kompensieren können und in große Geldnot geraten. Sie können die Miete und die laufenden Kosten nicht mehr zahlen, oder sie sind nicht mehr in der Lage, die dringendsten Dinge des täglichen Lebens für sich und die Angehörigen zu kaufen.

Auch kleine Beträge helfen

Betroffen sind Menschen oder Familien mit sehr kleinen Einkommen, zum Beispiel Reinigungskräfte, die unter Umständen nicht sozialversichert waren; Verkäufer*innen von Straßenzeitungen; Notreisende, die nicht rechtzeitig in die Herkunftsländer reisen konnten; Sexarbeitende oder andere kleine und kleinste "Selbständige", etwa Dolmetschende oder Asylwerber*innen, die gegen Dienstleistungsschecks gearbeitet haben, uvm.

Mit dem Corona-Solidaritätsfonds können rasch und unkompliziert kleine Beträge bis zu 200 Euro als Sofort- und Überbrückungshilfen ausgezahlt werden. Der Fonds, für den die Katholische Aktion Salzburg und Privatpersonen eine Anschubfinanzierung geleistet hat, ist auf Spenden angewiesen. Die Plattform für Menschenrechte organisiert und dokumentiert die Auszahlungen.

Rasche Hilfe unter 0677 638 154 24

Die akuten Engpässe von verletzlichen Personen sind entstanden, weil sie mangels geregelter Arbeitsverhältnisse in der aktuellen Situation keine Ausgleichszahlungen bekommen. Sie haben kein Arbeitslosengeld, kein Kurzarbeitsgeld und zum Teil auch keinen Anspruch auf BMS. Für Menschen, die bisher am Rande der Gesellschaft standen, ist es mit der Corona-Krise noch schwerer geworden, ihren Lebensunterhalt zu sichern. Lassen wir sie in dieser Situation nicht alleine.

Kontakt:

Email Plattform Menschenrechte
Tel 0677 638 154 24