28.03.2018 13:31 Alter: 231 days

Asyl, Christentum und Menschlichkeit

Podiumsgespräch am 4. April ab 19.00 Uhr im Markussaal: Flüchtlingspfarrer Alois Dürlinger und die neue Direktorin der Diakonie Österreich über Christentum und die Pflicht für Schwächere einzustehen.


Es ist kälter geworden in Österreich: Fast täglich berichten die Medien über Abschiebungen von gut integrierten Flüchtlingen. Flüchtlingsfamilien kommen in Schubhaft. Die zahlreichen engagierten FlüchtlingshelferInnen sind verzweifelt. Statt Solidarität und Menschlichkeit treten Angstmacherei und Gnadenlosigkeit in den Vordergrund: Die schwarz-blaue Bundesregierung drängt den solidarischen Gedanke eines guten Miteinanders in den Hintergrund. Wer Ängste schürt und Menschen gegeneinander ausspielt, zerstört den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den sozialen Frieden. Als engagierte BürgerInnen ist es unsere Pflicht, für mehr soziale Gerechtigkeit einzustehen und auf der Seite der Schwächeren zu stehen.

Podiumsgespräch mit

Alois Dürlinger, Flüchtlingsbeauftrager der Erzdiözese Salzburg

Maria Katharina Moser, design. Direktorin der Diakonie Österreich

Moderation: Elfi Geiblinger

Mittwoch, 4. April, 2018

Markussaal in der Gstättengasse

Sich in die Politik einzubringen ist für einen Christen ein Muss. Wir müssen uns in die Politik einmischen, denn die Politik ist eine der höchsten Formen der Nächstenliebe, denn sie sucht das Gemeinwohl. (Papst Franziskus)

Veranstalter: Grüner Landtagsklub in Zusammenarbeit mit der Initiative “christlichgehtanders” und der Plattform für Menschenrechte