25.05.2009 11:18 Alter: 10 yrs

„Abendland in Christenhand“ – auch in Salzburg massiv plakatiert. Ein Aufruf zur Beendigung der Religionsfreiheit?

Pressekonferenz: Mittwoch 27.5., 10.00 Uhr, Israelitischen Kultusgemeinde


 

Das Recht auf freie Religionsausübung gehört zu den grundlegenden Menschenrechten und ist integraler Bestandteil der Europäischen Menschenrechtskonvention, die in Österreich Verfassungsrang hat. Durch Wahlwerbung mit Aussagen wie „Abendland in Christenhand“ werden Angehörige nicht-christlicher Religionsgemeinschaften, Atheisten und Agnostiker zwangsläufig in ihrer Würde beeinträchtigt, diskriminiert und öffentlich verächtlich gemacht und ein Klima der Diskriminierung gefördert. In der Salzburger Politik ist es allerdings zu diesem Thema bisher bemerkenswert still geblieben.


In der Plattform für Menschenrechte Salzburg engagieren sich verschiedene Religionsgemeinschaften auf der gemeinsamen Grundlage der Menschenrechte in der kommunalen Menschenrechtsarbeit. Die Plattform für Menschenrechte fordert ein klares Bekenntnis zum Recht auf freies Religionsausübung und ein eindeutiges Auftreten gegen jegliche Form der Diskriminierung von Religionsgemeinschaften.

Statements von
•    Esther Handschin (Ökumenischer Arbeitskreis Salzburg, Evangelisch Methodistische Kirche, Plattform für Menschenrechte);
•    Marko Feingold (Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg)
•    Ebru Yurtseven (Muslimische Jugend Österreich, Plattform für Menschenrechte)
•    Josef Mautner (Katholische Aktion, Plattform für Menschenrechte)
•    Ursula Liebing (Sprecherin Plattform für Menschenrechte).

Sachverhaltsdarstellung (Brief der Plattform für Menschenrechte vom 26.5.09 an die Staatsanwaltschaft in Salzburg)